Sammelcontainer für Bauschutt auf den Wertstoffhöfen

Ab sofort kann auf den Wertstoffhöfen in Affalterthal und Gößweinstein Bauschutt in Kleinmengen abgegeben werden. Damit wird das Netz für die Abgabemöglichkeit von Bauschutt auf Wertstoffhöfen im Landkreis Forchheim auf insgesamt 15 Standorte erweitert.
Seit Herbst letzten Jahres wird Bauschutt in Kleinmengen unter anderem am Wertstoffhof in Affalterthal angenommen. Bei den übrigen Wertstoffhöfen fehlt der Platz für einen Bauschuttcontainer.
Für reinen Bauschutt werden direkt am Wertstoffhof folgende Preise erhoben: pro Eimer 0,50 Euro, pro Mörtelkübel 2,- Euro und pro Pkw-Anhänger 8,- Euro. Größere Mengen Bauschutt können bei der Firma Plail im Norden der Stadt Forchheim angeliefert werden.
Allein in diesem Jahr wurden bis heute bereits 200 Tonnen verwertbarer Bauschutt zu den Wertstoffhöfen gebracht. Die Verwertung von Bauschutt ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Es liegt auf der Hand, dass Bauschutt als nicht brennbarer Stoff nichts in der Mülltonne zu suchen hat. Der Restmüll aus dem Landkreis Forchheim wird bekanntlich im Müllheizkraftwerk Bamberg verbrannt.
Bauschutt kann gut zu Baumaterial aufbereitet werden. Voraussetzung ist, dass das Material wie beispielsweise Mauerwerk, Beton, Ziegel, Natursteine oder Fliesen sortenrein gesammelt wird. Sind Dämmstoffe, Folien, Kabel, Holz, Gips oder Verpackungen nicht vom Bauschuttmaterial separiert, ist eine Aufbereitung zum Sekundärbaustoff ausgeschlossen. Verunreinigter Bauschutt sowie gemischte Bau- und Abbruchabfälle sind weiterhin bei der Kreisabfalldeponie Gosberg zu entsorgen.
Weitere Informationen dazu gibt es bei der Abfallberatung des Landkreises unter Tel. 09191 / 86 505.