Aus dem Gemeinderat

Voraussichtliche Sitzungstermine des Gemeinderates 2010

Im Jahr 2010 sind vorerst folgende Sitzungstermine des Gemeinderates Obertrubach (Sitzungstag jeweils Mittwoch) vorgesehen:
10.02., 17.03., 14.04., 11.05. (Dienstag) – verschoben auf 19.05., 09.06. – verschoben auf 23.06., 07.07., 04.08., 15.09., 13.10., 10.11. und 15.12.2009.
Die Sitzungen beginnen jeweils um 19.00 Uhr.
Anträge, die im Gemeinderat zu beraten sind, müssen jeweils spätestens eine Woche vor dem Sitzungstag in der Gemeindeverwaltung vorliegen.

 

Die Mitglieder des Gemeinderates und die Zusammensetzung der Ausschüsse finden Sie hier

 

Nachfolgend finden Sie Berichte zu den Sitzungen des Gemeinderates Obertrubach vom

 

14.01.2009

18.02.2009

18.03.2009

15.04.2009

12.05.2009

10.06.2009

08.07.2009

05.08.2009

16.09.2009

11.11.2009

09.12.2009

13.01.2010

10.02.2010

17.03.2010

14.04.2010

19.05.2010

23.06.2010

 

 

Sitzung vom 14.01.2009

Mit seiner ersten Sitzung am 14. Januar 2009 nahm der Gemeinderat Obertrubach nach dem Jahreswechsel seine Arbeit wieder auf.

In einem ersten Block erteilte das Gremium vier Bauvorhaben privater Antragsteller die Zustimmung.

Ein weiterer Teil der Sitzung betraf Themen des Wirtschaftsbandes A 9 – Fränkische Schweiz, bekannt auch unter dem Begriff „ILEK“. Zum Einen legte der Gemeinderat dabei fest, weiterhin an der Einrichtung eines Gewerbeflächenpools interessiert zu sein, zum Anderen wird sich die Trubachtalkommune an einem kommunalen Informationssystem bezüglich Bioenergien beteiligen. Zudem war auch der Entwurf eines Radwegekonzeptes im sog. ILE-Gebiet Thema der Beratung. Bei diesem Konzept geht es um die schlüssige Vernetzung der Hauptrouten, auch durch die Fränkische Schweiz. Die Gemeinde Obertrubach ist dabei mit der „Trubachtaltrasse“ tangiert. Einstimmig wurde hierzu festgelegt, für den Abschnitt von Untertrubach bis Obertrubach bzw. auch bis zur Gemeindegrenze in Richtung Gößweinstein einen straßenbegleitenden Radweg in Form einer Neutrassierung zu fordern.

Eine reine Formsache stellte die Bestätigung der neu gewählten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Bärnfels, Günther Häfner und Andreas Lang (Stv.) dar.

Schließlich war das Gremium erneut mit der Errichtung von Windenergieanlagen auf dem Gebiet der Stadt Gräfenberg befasst. Ebenfalls einstimmig brachte der Gemeinderat zum Ausdruck, dass er der Gewinnung von Windenergie grundsätzlich positiv gegenüber steht.

Jedoch sollten derartige Anlagen an nicht störenden Standorten errichtet werden. Gerade das sensible Gebiet des Naturparks Fränkische Schweiz mit seiner kleingliedrigen und abwechslungsreichen Landschaft würde, so die Gremiumsmitglieder, auch unter Berücksichtigung bzw. Einbeziehung von FFH- und SPA-Ausweisungen, durch die Errichtung von Windrädern nachhaltig mit negativen Auswirkungen auf den Tourismus und die Naherholung auf Dauer beeinträchtigt werden. Aus diesem Grunde sprach sich der Gemeinderat gegen den Bau derartiger Anlagen in der Fränkischen Schweiz aus.

 

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Sitzung vom 18.02.2009

Eingangs der Sitzung des Gemeinderates Obertrubach Mitte Februar informierte Bürgermeister Müller über ein Gespräch mit einem Vertreter des Staatlichen Bauamtes Bamberg (früher Straßenbauamt) mit dem Ziel, an der B 470 sowie an der B 2 eine Hinweisbeschilderung in das Trubachtal zu erreichen. Weitere Themen waren a) die Anlegung eines Fußweges im Bereich zwischen der Ziegelmühle und der Reichelsmühle, damit Wanderer nicht die Staatsstraße benutzen müssen, b) die Sanierung der Asphaltdecke der Bergstraße in Obertrubach sowie c) der Ausbau der Ortsdurchfahrt Wolfsberg.

Im weiteren Sitzungsverlauf verabschiedete das Gremium den Haushalt 2009, der im Verwaltungsteile mit 2.470.000 € und im Vermögensteil mit 960.000 € abschließt. Eine Änderung der Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer erfolgte nicht. Wesentliche Inhalte des Investivteils sind die Anschaffung eines Fahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Obertrubach, die Schaffung eines Löschwasserbehälters im Bereich der früheren Feriensiedlung, Verbesserungen und Ausstattung der Schule, mehrere Naturparkmaßnahmen, die Abfinanzierung der städtebaulichen Maßnahmen im Bereich Kirchenumfeld, Pfarrer-Grieb-Weg und Friedhofszufahrt sowie gewisse Notwendigkeiten für den gdl. Bauhof. Insbesondere in die Zukunft gerichtete sind verschiedene Ansätze für Planungsleistungen betreffend die Schaffung eines Radweges von Obertrubach (Brunnacker) nach Herzogwind,  die Vorbereitung weiterer städtebauliche Abschnitte, das Kletterinformationszentrum sowie für die Durchführung einer sog. einfachen Dorferneuerung in Untertrubach. Darlehensaufnahmen sind 2009 nicht vorgesehen. Somit ist zu erwarten, dass der Schuldenstand der Gemeinde, der sich zu Beginn des Jahres 2009 auf ca. 1.646.000 € belief, sich zum Jahresende auf ca. 1.412.700 € reduzieren wird. Hinweis: den höchsten Schuldenstand wies investitionsbedingt die Gemeinde Obertrubach im Jahre 1999 mit rd. 2.576.600 € aus. Die Haushaltssatzung selbst wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gemacht. Dann besteht auch die Möglichkeit, den Etat 2009 in der Gemeindeverwaltung einzusehen.

Einer nochmaligen Prüfung war auch der Standort am Kinderspielplatz in Obertrubach für das geplante Kletterinformationszentrum zu unterziehen, nachdem insbesondere die Naturschutzbehörde sich gegen diese Vorhaben an dieser Stelle ausgesprochen hat. Nach entsprechender Abwägung kam das Gremium allerdings zu dem Ergebnis, am geplanten Standort festzuhalten, da dieser aufgrund seiner Ortsnähe und der dort vorhandnen natürlichen Gegebenheiten wie keine andere Stelle für die Errichtung des Kletterinformationszentrums geeignet ist.

Nicht anfreunden konnten sich die Gemeinderäte mit einem Vorschlag aus dem Landratsamt, zeitliche Begrenzungen und Lautstärkenbegrenzung für öffentliche Veranstaltung und Festen festzusetzen. Zwar wurde dieser Vorschlag begrüßt, allerdings macht  eine solche Vereinbarung nur dann Sinn, wenn sich dieser Regelung auch die umliegenden Landkreise anschließen. Ansonsten ist zu erwarten, dass insbesondere Jugendliche außerhalb des Landkreises Forchheim stattfindende Veranstaltungen und Fest besuchen. Zudem greift diese Regelung für gewerbliche Gaststätten und Diskos nicht, weshalb zu befürchten ist, dass damit Vereinsfest u. ä. in der bisherigen  Form nicht mehr stattfinden können, da Jugendliche dann in diese gewerblichen Betriebe ausweichen werden.

Schließlich beschloss das Gremium noch, für Untertrubach beim Amt für Ländliche Entwicklung einen Antrag auf Durchführung einer einfachen Dorferneuerung zu stellen. Gleiches gilt für Wolfsberg, wobei dieser Beschluss das Ziel hat, ggf. zu einem späteren Zeitpunkt (nach Abbau der sog. Wartelisten bei dieser Fachbehörde) Fördermöglichkeiten zu eröffnen.

 

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Sitzung vom 18.03.2009

In der letzten Sitzung des Gemeinderates Obertrubach am 18.3.2009 waren die Gremiumsmitglieder besonders mit der Wasserversorgung Untertrubach befasst. Bekanntlich soll dieser Gemeindeteil künftig durch den Zweckverband zur Wasserversorgung der Betzensteingruppe versorgt werden.  Alexander Dürrschmidt vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Nürnberg erläuterte dabei die diversen Möglichkeiten der Leitungstrassen. Bevorzugt empfiehlt er den Anschluss an die Leitung Hiltpoltstein Richtung Haselstauden. Das Wasser käme in diesem Falle vom Tiefbrunnen in Stierberg. Eine gute Wasserqualität ist gewährleistet.  Dabei kann der bisherige Hochbehälter von Untertrubach einbezogen und als Druckminderschacht genutzt werden.  Wegfallen würde allerdings der Vorteil eines Wasserspeichers bei Notfällen, was aber nicht als größeres Risiko gesehen wird. Insgesamt ist eine Entfernung von rund 550m über freies Gelände zu überbrücken. Andere Trassen wie entlang der Staatsstraße würden nicht unbeträchtliche Kosten wie für Straßeneingriffe, Provisorien, Grabenerneuerungen mit sich bringen. Der Kostenrahmen für die vorgesehene und wohl günstigste Variante beläuft sich auf rund 200.000 Euro netto.

Nicht außer acht kann der Zustand der Leitungen im Ortsnetz bleiben, die teilweise durch Lochfraß und Aussenkorossion der Graugussleitungen nicht übersehbare Schwachstellen aufweisen. Das Ingenieurbüro spricht von einem Aufwand hierfür von rd. 70.000 € netto. Vorstellbar ist auch, die bisher an Untertrubach angeschlossenen Häuser von Wolfsberg abzukoppeln und in das Netz von Wolfsberg integrieren zu lassen.

Letztlich kann der endgültige Kostenrahmen für das Gesamtprojekt erst nach Abschluss der Gespräche der Gemeinde Obertrubach mit der Betzensteingruppe definiert werden.

Ein weiterer Punkt war die evtl. Beantragung von Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II. Die maßgeblichen Kriterien wurden eingeht dargelegt. Danach fallen Feuerwehrhäuser nicht in die Förderung. Das gleiche gilt für Wasserversorgungen. Bei mehrzügigen Schulen ist die Voraussetzung der Nachhaltigkeit gegeben. Einzügige Schulen sind von Fall zu Fall zu prüfen. Konkret bemüht sich Obertrubach um Förderung bei den Projekten energetische Maßnahmen einschließlich neuer Fenster für die Schule in Bärnfels, beim geplanten Kletterinformationszentrum, sowie bei der einfachen Dorferneuerung in Untertrubach.

Eingangs der Sitzung informierte Bürgermeister  Müller, dass der Markt Pretzfeld sich  an der Mitfinanzierung zur Aufstellung von touristischen Hinweisen an der Autobahn A 9 nicht beteiligen wird. Somit wird die Herstellung und Anbringung dieser Schilder durch die Gemeinde Obertrubach und den Markt Egloffstein finanziert werden.

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Sitzung vom 15.04.2009

Bei seiner jüngsten Sitzung am 15.4.2009 war der Gemeinderat Obertrubach u.a. mit fünf Vorhaben privater Bauantragsteller befasst, die alle vom Gremium sanktioniert worden sind.

Kenntnis nahm das Gremium auch von den Vorbereitungen des Kulturamtes beim Landratsamt Forchheim, den vor einigen Jahren erstellen Kulturerlebnisweg nun auch sternförmig zu erweitern. Eine Strecke soll in das Trubachtal über Wolfsberg, Obertrubach, Leienfels bis nach Bärnfels führen. Kulturelle Besonderheiten sollen in diesem Zusammenhang entsprechend beschildert werden. Mit Ausnahme des Aufwandes für die Aufstellung der Hinweistafeln sind seitens der Gemeinde Obertrubach keine weiteren Verpflichtungen verbunden.

Vereinbart wurde schließlich, dass seitens der Gremiumsmitglieder bis Ende April d.J. der Gemeindeverwaltung Vorschläge zur Hinweisbeschilderung gemacht werden, damit diese bis Mitte Mai 2009 dem Kulturamt vorgelegt werden können.

Hinweis: Selbstverständlich nimmt die Gemeindeverwaltung gerne auch entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Sollten Sie also einen Vorschlag einbringen können, wollen Sie diesen bitte bis 15. Mai 2009 dem Rathaus mitteilen.

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Sitzung vom 12.05.2009

Im Mittelpunkt der am 12.5.2009 stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates Obertrubach stand die Beratung der eingegangenen Stellungnahmen und Äußerungen der Fachbehörden sowie aus der Bürgerschaft zum Entwurf des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan. Auf Grund einiger in diesem Zusammenhang beschlossenen Änderungen wird eine nochmalige Auslegung dieser vorbereitenden Bauleitpläne erforderlich. Hierauf wird im Amtsblatt hingewiesen werden.

Das Gremium beschloss weiter, einer vom Bayerischen Gemeindetag mit der E.ON AG ausgehandelten Rahmenvereinbarung zur Stromlieferung beizutreten. Dadurch wird sicherge-stellt, dass die von der Gemeinde zu bezahlenden Strompreise bis 2013 stabil bleiben.

Nach zwischenzeitlich erfolgter Prüfung der Jahresrechnung 2007 durch den Rechnungsprüfungsausschuss stellte der Gemeinderat den Jahresabschluss fest und erteilte gleichzeitig Entlastung.

Eingangs informierte Bürgermeister Müller, dass die Gemeinde Obertrubach im Rahmen des Konjunkturpakets II mit dem Kletterinformationszentrum sowie der Dorferneuerung Unter-trubach berücksichtigt worden ist. Zudem profitiert die Gemeinde Obertrubach als Mitglied im Schulverband Gößweinstein auch von der Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen an der dortigen Volksschule. Zu den geschätzten Kosten  von rd. 1,5 Mio. € wird eine Subvention von ca. 1,35 Mio. € erwartet.

 

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Sitzung vom 10.06.2009

Bekanntlich hat der Gemeinderat im vorigen Jahr beschlossen, den Weg zwischen Obertrubach-Brunnacker und Herzogwind im Rahmen eines Radwegeförderprogramms auszubauen. In der Sitzung am 10.6.2009 stellte nun das beauftragte Ingenieurbüro die Entwurfsplanung vor. Zu den technischen Daten wurde erklärt, dass dieser 511 m lange Weg eine mit Asphalt befestigte Breite von 3 m erhalten soll. Zwei Ausweichstellen werden berücksichtigt. Zur ordnungsgemäßen Entwässerung sind im Bereich der Geländeeinschnitte Wasserführungen mit Granitsteinen vorgesehen, ansonsten erfolgt die Regenwasserableitung mittels Graben bzw. Muldenausbildung. Zudem wird eine entsprechende Regenrückhalteein-richtung sowie ein Sand- und Geröllfang geschaffen. Ohne Grunderwerb und Nebenkosten wurden die Nettobaukosten vom Ingenieur mit 125.000 € ca. genannt. Darin enthalten sind auch von der Naturschutzbehörde geforderte Begrünungsmaßnahmen. Zu dieser Investition erwartet die Gemeinde Zuschüsse vom Amt für Ländliche Entwicklung; auch ist über eine Subvention seitens des Landkreises zu verhandeln, da infolge dieser Radwegeverbindung ein parallel zur Kreisstraße verlaufender Weg von Obertrubach nach Herzogwind entbehrlich ist.

Neben einem Bauantrag, der die Zustimmung des Gremiums erhielt, nahm der Gemeinderat die Jahresrechnung 2008, also des finanziellen Abschluss des Vorjahres zur Kenntnis. Zudem wurde beschlossen, den Beginn der Gemeinderatssitzung künftig einheitlich auf 19.00 Uhr festzulegen.

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Sitzung vom 08.07.2009

Im Mittelpunkt der Juli-Sitzung des Gemeinderates Obertrubach  stand die Vorstellung der ausgearbeiteten Planentwürfe zu Dorferneuerungsmaßnahmen in Untertrubach. Der von der Gemeinde beauftragte Architekt Veit Huber aus Bamberg stellte dabei vier Varianten vor. Die dreidimensionale Präsentation ermöglichte den Gremiumsmitgliedern, sich ein umfassendes Bild von den Erneuerungs- und Veränderungsvorschlägen zu machen.

Der Architekt erinnerte eingangs an eine bereits in Untertrubach stattgefundene Info-Veranstaltung, bei der zu den damals vorliegenden Entwürfen weitere Vorschläge eingebracht worden sind, so dass nun im Gemeinderat vier Varianten bezüglich der Straßenführung zwischen Kirche und Brücke mit folgenden Inhalten zur Diskussion standen:

Var. 1 - Y-Lösung, also Beibehaltung der geteilten Auffahrt zur Kirche

Var. 2 - Straße rechtsseitig, was eine flachere Zufahrt bedeutet

Var. 3 - Straße linksseitig mit einer etwas steileren Zufahrt und einem Treppenaufgang mittig

einer geplanten Grünfläche

Var. 4 - Straße linksseitig mit einem Fußweg ohne Stufen am rechten Rand.

Nach eingehender Diskussion sprach sich letztendlich das Gremium dafür aus, die Varianten 3 und 4 nochmals der Untertrubacher Bevölkerung vorzustellen, wobei die Variante 3 infolge des besten optischen Eindrucks vom Gremium favorisiert wird. Soweit die Zusammenkunft der Untertrubacher Bürgerschaft jedoch zu dem Ergebnis führt, Variante 4 umzusetzen, schloss sich der Gemeinderat dieser Willensbildung an.

Weitere Beratungspunkte betrafen die Behandlung eines Bauantrages sowie einer redaktionellen Änderung eines in der Sitzung am12.5.2009 gefassten Beschlusses zum Flächen-nutzungsplan.

Bürgermeister Müller informierte zudem über ein Schreiben des Staatlichen Bauamtes Bamberg (Straßenbauamt), wonach angestrebt wird, 2010 ein Teilstück der Staatsstraße 2260 (Bergstraße) in Obertrubach instand zu setzen bzw. zu sanieren.

Auf Grund eines Anfang 2009 gefassten Beschlusses, für Wolfsberg Antrag auf Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm zu stellen, teile das Amt für Ländliche Entwicklung mit, dass in Folge einer Vielzahl vorliegender Anträge in den nächsten Jahre mit einer Verfahrenseinleitung nicht gerechnet werden kann. Der Antrag der Gemeinde Obertruch wurde deshalb in die Vormerklisten für einzuleitenden Dorferneuerungen aufgenommen.

Schließlich berichtete der Bürgermeister noch über die bisher angefallenen Kosten für Friedhofs- und Leichenhaussanierungen in Obertrubach und Untertrubach.  Diese Aufwendungen belaufen sich im Bereich des Friedhofes Obertrubach incl. Schaffung eines Verbindungsweges auf insg. 36.028,53 € zzgl. Ingenieurkosten. In Untertrubach sind in den Jahren 2006 bis 2009 im Gesamten 31.069,67 € angefallen. 

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Sitzung vom 05.08.2009

Bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause Anfang August war der Gemeinderat besonders mit der Vorstellung eines Entwurfs für das geplante Kletter-Informationszentrum befasst. Nach den Vorstellungen des planenden Büros landimpuls aus Regenstauf soll dieses Vorhaben neben einer umfassenden Informationseinrichtung auch ein Kletter- und Naturerlebnisgelände umfassen. Auch im Bereich der Kneipp-Anlage sollen weitere Informationstafeln aufgestellt werden und u. U. auch die frühere Fördereinrichtung der Wasserversorgung Obertrubach (Widder) anschaulich dargestellt werden. Die Gesamtkosten sind mit ca. 235.000 € veranschlagt, wovon rd. 200.000 € aus Mitteln des Konjunkturpaketes mit in Aussicht gestellten 60 % subventioniert werden.

Das Projekt wird in einer eigenen Veranstaltung der Bevölkerung am 10. September 2009 vorgestellt. Auf die diesbezügliche Bekanntmachung in diesem Amtsblatt wird verwiesen.

Im weiteren Sitzungsverlauf beriet das Gremium die im Zusammenhang mit der 2. Auslegung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan eingegangen Äußerungen der Fachbehörden. Infolge dabei beschlossener Änderungen und auch noch verschiedener offener Punkte, die weitere Gespräche mit dem Landratsamt Forchheim erforderlich machen, ist eine weitere Beratung und nochmalige 3. Auslegung notwendig. Zu gegebener Zeit werden wir hierüber im Amtsblatt informieren.

Zudem beschloss der Gemeinderat, bei der Regierung von Oberfranken einen Förderantrag zur Felsfreistellung (Durchforstung und Auslichtung) für den an der Gemeindeverbindungsstraße von Wolfsberg nach Geschwand gelegenen Teils des der Waldkorporation Geschwand gehörenden Grundstückes (Rückseite der Burgruine Wolfsberg) einzureichen. Auch wurde eine neue Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der Feuerwehren verabschiedet. Die darin enthaltenen Kostensätze wurden entsprechend den Vorschlägen des Bayerischen Gemeindetages angepasst.

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Sitzung vom 16.09.2009

Zur ersten Sitzung nach der Sommerpause unter der Leitung von 2. Bürgermeister Markus Grüner kam der Gemeinderat Obertrubach Mitte September zusammen. Einmütig fanden dabei vier Vorhaben privater Bauantragsteller die Zustimmung des Gremiums.

Ebenfalls ohne Gegenstimmen wurde eine Anpassung der Gebühr für die Wasserversorgung Obertrubach zum 1. Januar 2010 beschlossen. Die aktuelle Verbrauchsgebühr von 1,25 €/m³ wird ab diesem Zeitpunkt auf 1,42 €/m³ erhöht. Gleichfalls angepasst wurde die Gebühr für die Abwasseranlage von derzeit 1,10 €/m³ auf 1,20 €/m³, ebenfalls ab 1. Januar 2010. 

Der Gebührenneukalkulation liegen die Ergebnisse der drei zurück liegenden Jahre sowie drei sog. Prognosejahre zugrunde.

In den Jahren 2006, 2007 und 2008 wurde bei der Wasserversorgung Obertrubach eine Kostendeckung nicht erreicht, was auf nicht unerhebliche Wasserverluste (die zwischenzeitlich abgestellt werden konnten), auf Reparaturen verschiedener Leckstellen sowie geringere Verbrauchsmengen zurück zu führen ist.

Im Bereich der Abwasserbeseitigung liegt der Notwendigkeit der Gebührenanpassung in der Bedarfsermittlung der kommenden Jahre, wird doch durch den Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Trubachtal zunächst für alle Verbandssammler ein sog. Kanalkataster angelegt. Diese Arbeiten sollen 2009 beginnen. Im Anschluss daran ist beabsichtigt, auch die in der Zuständigkeit der Gemeinden liegenden Ortskanäle katastermäßig erfassen zu lassen.

Im weiteren Sitzungsverlauf stimmte der Gemeinderat der Übernahme der Bauträgerschaft für einen von der Waldgenossenschaft Bärnfels geplanten Forstweg im Bereich Galgenberg zu und beauftragte die Verwaltung, für die geplante Anlegung eines Fußweges entlang der Kreisstraße in Bärnfels zwischen den Anwesen Fliesen-Wiegärtner und Auto-Häfner bei der Regierung von Oberfranken einen Förderantrag zum Naturparkprogramm einzureichen.

Ein weiterer Beratungspunkt war die Internet-Versorgung (DSL / Breitband) in der Gemeinde Obertrubach. Bereits Ende vorigen Jahres wurde dem Gremium eine Übersicht der Deutschen Telekom zur DSL-Versorgung im Gemeindegebiet ausgehändigt. Danach ist der Vorwahlbezirk 09245 relativ gut versorgt. Anders verhält es sich im Bereich Geschwand-Linden, Vorwahlbezirk 09197. Dort sind gewisse Teile unterversorgt. Um evtl. Verbesserungen zu erreichen, ist nun zunächst eine Bedarfsabfrage vorzunehmen. Daran schließt sich eine sog. Markterkundung mit dem Ziel an, dass Anbieter Angebote für Lösungsmöglichkeiten abgeben. Mit diesen Ergebnissen hat sich dann wiederum der Gemeinderat zu befassen und ggf. das weitere Vorgehen festzulegen. Auf die gesonderte Bekanntmachung zu diesem Thema in diesem Amtsblatt wird besonders aufmerksam gemacht. Wichtig ist, dass sich  möglichst viele Bürger/innen an der Bedarfsabfrage beteiligen – denn nur dadurch kann das Interesse von Anbietern zur Abgabe eines Angebotes im Zuge der Markterkundung erreicht werden.

Eingangs der Sitzung berichtete 2. Bürgermeister Grüner, dass sowohl an der B 470 bei der Ausfahrt Pretzfeld sowie an der B 2 bei Gräfenberg und Neudorf-Höhe touristische Hinweisschilder „Trubachtal“ aufgestellt werden (die zwischenzeitlich angebracht sind). Weiter informierte er über die Aufnahme der Felssicherungsarbeiten im Bereich der Ruine Wolfsberg durch eine Fachfirma aus Würzburg Ende September / Anfang Oktober sowie darüber, dass die Regierung von Oberfranken auf Grund einer Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Forchheim eine beantragte Felsfreistellungsmaßnahme hinter der Ziegelmühle negativ verbeschieden hat.

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Sitzung vom 11.11.2009

Mit dem Ergebnis der vorgenommenen Brückenprüfungen befasste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am 11.11.2009. Die Gemeinde trägt für insgesamt 8 Brücken die Straßenbaulast. Erstmals wurde nun eine entsprechende Überprüfung von Standsicherheit, Verkehrssicherheit usw. vorgenommen. Der Zustandsbericht des Ingenieurbüros machte deutlich, dass weitere Maßnahmen erforderlich sind. So wird für die Brücke bei Haselstauden eine tonnagemäßige Beschränkung geprüft. Auch sind weitergehende Untersuchungen erforderlich, um die Ursachen der Probleme bei verschiedenen Brücken zu ermitteln.

In seinem Bericht informierte Bürgermeister Müller über den Entwurf der Begleitbroschüre zum „Wanderparadies Trubachtal“. Dieser wurde allen Beteiligten zugestellt mit der Bitte um Durchsicht und Mitteilung evtl. Änderungswünsche. Wenig erfreulich war die Mitteilung der Autobahndirektion, wonach die beabsichtigte Hinweisbeschilderung deutlich teurer werden wird. Hier muss statt 10.000 Euro nur mit 15.000 Euro gerechnet werden. Entsprechende Abklärungen mit dem Markt Egloffstein stehen hierzu noch aus.

Informiert wurde über den Sachstand zur Wasserversorgung Untertrubach. Der Gemeinderat legte hierzu fest, die betroffenen Bürger in einer Informationsveranstaltung hierüber zu informieren.

Beschlossen wurde die Detailplanung zur Dorferneuerung im Bereich eines abzubrechenden Anwesens. Ergänzen zur vorgelegten Planungsvariante soll geprüft werden, ob in diesem Bereich ein behindertengerechter Zugang zum Kirchenbereich geschaffen werden kann.

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Sitzung vom 09.12.2009

Die letzte öffentliche Sitzung des Gemeinderates Obertrubach fand in der vergangenen Woche statt. Das Gremium war dabei zum wiederholten Male mit der Erstellung eines Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan befasst. Gegenstand der Beratungen waren die eingegangenen Anregungen und Empfehlungen, die im Zusammenhang mit der 3. Auslegung an die Gemeinde herangetragen worden sind. So begehrte ein Grundstücksbesitzer aus Geschwand die Änderung einer ausgewiesenen Gemischten Baufläche hin zur Festsetzung als landwirtschaftliche Fläche. Dem Verlangen konnte allerdings nicht gefolgt werden. Äußerungen von Fachbehörden betrafen nur redaktionelle Anpassungen bzw. in der Begründung aufzunehmende Hinweise. Letztendlich konnte mit einem einstimmig gefassten Feststellungsbeschluss nun das Verfahren zur Aufstellung dieses Bauleitplanes abgeschlossen werden. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, das Genehmigungsverfahren beim Landratsamt Forchheim zu veranlassen.

Im weiteren Sitzungsverlauf war der Gemeinderat mit verschiedenen privaten Bauvorhaben befasst, die allesamt die Zustimmung des Gremiums fanden.

Erneut, wie in den zurück liegenden Jahren auch,  wird für 2010 die Mahd nicht mehr bewirtschafteter  Grundstücke im Trubachtal dem Landschaftspflegeverband Forchheim gemeldet. Da es sich in fast allen Fällen um Grundstücke im Privatbesitz handelt, werden über das gemeindliche Amtsblatt die Eigentümer auf die Möglichkeit einer subventionierten Grundstückspflege aufmerksam gemacht.

Wiederholt war das Gremium bereits mit der Anlegung eines Fußweges zwischen den Anwesen Wiegärtner und dem Autohaus Häfner in Bärnfels entlang der nach Kleingesee führenden Kreisstraße befasst. Die Regierung von Oberfranken hat zwischenzeitlich für eine einfache Anlegung (Schotter) einen Zuschuss von 50 % bewilligt. Der Gemeinderat erkannte zwar mit dieser Ausführung keine optimale Lösung; andererseits lässt sich jedoch mit vergleichbar geringen Mitteln eine effektive Verbesserung schaffen. Aus diesem Grunde soll dieses Vorhaben auch im nächstjährigen Haushalt berücksichtigt werden. Unabhängig davon ist eine Gesprächsrunde mit dort wohnenden Anliegern geplant.

Weiter soll im Rahmen des nächstjährigen Naturparkprogramms an der Gemeindestraße von der St 2191 (Geschwand – Egloffstein) nach Sorg ein Wanderparkplatz geschaffen werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, die notwendigen Förderanträge einzureichen.

Eingangs der Sitzung informierte Bürgermeister Müller über notwendige Teileanschaffungen für die sechs Atemschutzgeräte der FFW Obertrubach, nach dem aufgrund deren Alters tw. keine Ersatzteile mehr erhaltbar sind. Mit einem Aufwand hierfür von ca. 1.250 €/netto ist zu rechnen.

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Sitzung vom 13.01.2010

Am 13. Januar 2010 fand die erste Sitzung des Gemeinderates im neuen Jahr statt. Bürgermeister Müller informierte dabei, dass sich die Gemeinde Obertrubach einer vom Landratsamt Forchheim in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie zum Thema Breitband angeschlossen habe. Weitere Informationen betrafen die Ablehnung einer beantragten Felsfreistellungsmaßnahme des rückseitigen Hangbereiches des Grundstückes der Ruine Wolfsberg an der Straße nach Geschwand sowie die Auszeichnung der Korporation Wolfsberg durch die Bayerische Staatsregierung für vorbildliche Waldbewirtschaftung.

Im weiteren Sitzungsverlauf diskutierte das Gremium eine mögliche Verlegung des Sitzungstages der Gemeinderatssitzungen. Nach kurzer Aussprache verständigte man sich darauf, keine Änderung vorzunehmen. Einstimmig angenommen wurde weiter ein sog. Netznutzungsvertrag mit der E.ON AG. Bisher war Stromlieferung und Netznutzung in einem Vertragswerk geregelt. Nunmehr waren hierfür getrennte Verträge abzuschließen.

Ebenfalls einstimmig beschloss der Gemeinderat die Anschaffung einer Wärmebildkamera für den Feuerwehrbereich gemeinsam mit dem Märkten Egloffstein und Gößweinstein. Der zu erwartende Kostenanteil beläuft sich auf ca. 1.100 €.

Erneut war das Gremium mit den gemeindlichen Brückenbauwerken befasst. Bereits im November v. J. wurde durch ein Ingenieurbüro ein erstes Erhebungsergebnis bekannt gegeben. Nun wurde beschlossen, für die Hauptbrücke in Untertrubach zur weiteren Feststellung des Zustandes eine sog. objektbezogene Schadensanalyse durchführen zu lassen. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, für die Brücke bei Haselstauden eine vorsorgliche Zuschussanmeldung vorzunehmen. Bevor jedoch zu diesem Brückenbauwerk weitere konkrete Schritte in die Wege geleitet werden, wird sich der Gemeinderat vor Ort vom zuständigen Ingenieur die Situation umfassend erläutern lassen.

Schließlich beschäftigte sich der Gemeinderat noch mit den bei den letztjährigen Bürgerversammlungen gegebenen Anregungen und Empfehlungen. Aus der Bärnfelser Versammlung waren dabei die geplante Gehweganlegung entlang der Kreisstraße in Richtung Kleingesee sowie Verbesserungen im Friedhof zu diskutieren. Anregungen aus der Versammlung in Wolfsberg betrafen besonders Belange der Ortsdurchfahrt (Ausbau, Geschwindigkeitsbegrenzung, Straßenbeleuchtung, Bushaltestelle)  sowie Verbesserungen an Wanderwegen udgl. Soweit erforderlich, beauftragte das Gremium die Verwaltung, alles Weitere zu veranlassen und ggf. dem Gemeinderat zur ergänzenden Entscheidung vorzulegen.

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Sitzung vom 10.02.2010

Bei seiner letzten Sitzung am 10. Februar 2010 war der Gemeinderat besonders mit der anstehenden Dorferneuerung in Untertrubach befasst. Vor Aufnahme der Beratungen im Rathaus nahm das Gremium verschiedene Pflastermuster in Augenschein, die drei Fachfirmen in Untertrubach zur Besichtigung ausgestellt hatten. Weiter wurden durch Ingenieur Gerhard Engelhardt  verschiedene technische Details vor Ort dargelegt und erläutert.

Während der anschließenden Sitzung stellte Architekt Veit Huber die Gesamtplanung, so wie sie sich nun aufgrund mehrerer Besprechungen mit der Bevölkerung und Festlegungen des Gemeinderates darstellt, vor. Es folgenden Informationen zu diversen technischen Alternativen, besonders auch hinsichtlich erforderlicher Stützmauern.

Im weiteren Verlauf beschloss das Gremium eine ganze Reihe von Detailfestlegungen hinsichtlich Betonpflaster, Stützmauernausführung, Straßenniveau, Mitverlegung von Strom- und Telefonkabeln, Straßenentwässerung und Wasserleitungssanierung.

All diese Punkte sind nun von den beauftragten Planern kostenmäßig zu bewerten, damit anschließend der erforderliche Zuwendungsantrag beim Amt für ländliche Entwicklung eingereicht werden kann. Anfang März wird die beschlossene Gesamtplanung bei einer Informationsveranstaltung im Rathaus der Bevölkerung vorgestellt werden.

Im weiteren Sitzungsverlauf informierte Bürgermeister Müller über die zwischenzeitlich erfolgte Genehmigung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan durch das Landratsamt Forchheim. Auch berichtete er über einen Termin mit dem neuen Leiter des Straßenbauamtes Bamberg, Herrn Baudirektor Eisgruber gemeinsam mit MdL Eduard Nöth den Ausbau der Ortsdurchfahrt Wolfsberg betreffend. Zunächst ist, so der Chef der  Fachbehörde, abzuwarten, ob dieses Vorhaben bei der Fortschreibung des Ausbauplanes durch die Bayer. Staatsregierung berücksichtigt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, können evtl. Verbesserungen im Rahmen der sog. Bestandserhaltung erfolgen. Grundsätzlich sind jedoch vorab alle erforderlichen Grundabtretungen nach vorheriger Aktualisierung der Planung zu regeln. Eine mehrjährige Vorlaufzeit wird nicht zu vermeiden sein.

Auch beriet der Gemeinderat eine von verschiedenen Fachbehörden angeregte Querungshilfe der Staatsstraße (Trubachtalstraße) zwischen der Kneipp-Anlage und dem geplanten Kletter-Infozentrum in Obertrubach. Dem Kompromiss, hierüber erst nach einer 10-jährigen Erprobungsphase zu entscheiden, wurde einstimmig zugestimmt.

Schließlich war das Gremium noch mit einer Anregung aus der letztjährigen Bürgerversammlung in Bärnfels befasst. Angeregt wurde damals, an der Einfahrt der Straße Bärnfels-Thonberg in die Kreisstraße einen Verkehrsspiegel anzubringen. Die Verwaltung wurde hierzu zunächst beauftragt, zu versuchen, die dortigen Sichtverhältnisse durch den Rückschnitt vorhandener Hecken zu verbessern.

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Sitzung vom 17.03.2010

Im Mittelpunkt der Sitzung des Gemeinderates Obertrubach am 17. März 2010 stand die Beratung und Verabschiedung des Haushalts 2010. Bereits im Februar d.J. war der Finanzausschuss mit dem Zahlenwerk befasst. Dem einstimmigen Votum des Fachausschusses folgte der Gemeinderat mit einer Gegenstimme.

Wie nicht anders zu erwarten war, sind die Folgen der allgemeinen Wirtschaftslage und der  Finanzkrise nicht spurlos an den Finanzen der Gemeinde Obertrubach vorüber gegangen. Besonders drückt sich dies bei der Einkommensteuerbeteiligung (minus 81.000 €) sowie den Schlüsselzuweisungen (minus ca. 23.000 €) aus. Hinzu kommt eine größere Zahllast der Umlage an den Landkreis Forchheim von ca. 45.000 €. Dies hat zur Folge, dass das Abschlussergebnis des Verwaltungshaushalts mit 144.000 € nicht den gesetzlichen Erfordernissen entspricht, wonach mindestens die Darlehenstilgung (ca. 231.000 €) aufgebracht werden soll. Trotzdem bleiben die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer auf dem bisherigen Niveau.

Neben einer Reihe von kleineren Vorhaben wird der Vermögenshaushalt (Investitionsteil)   geprägt von drei größeren Vorhaben. Diese sind a) das Kletterinfozentrum mit Ausgaben von ca. 280.000 € und erwarteten Zuschüssen mit 135.000 €, b) die Dorferneuerung Untertrubach, Ausgaben ca. 610.000 €, Zuschüsse und Beiträge 355.000 € sowie c) der geplante Radweg von Obertrubach (Brunnacker) nach Herzogwind mit 240.000 € an Ausgaben und 186.000 € prognostizierte Einnahmen. Ein kurzzeitiges Verschieben dieser drei Maßnahmen ist allerdings nicht möglich, da die staatlichen Subventionen hierzu aus Mitteln des Konjunkturpakets II zur Verfügung gestellt werden und deshalb wesentliche Teile bis Oktober d.J. „verbaut“ sein müssen. Weitere wesentliche Maßnahmen sind die Felssicherung in Wolfsberg, die Ausgaben von ca. 35.000 € erwarten lässt, Investitionen im Feuerwehrbereich mit etwa 18.000 €, verschiedene Naturparkmaßnahmen im Umfang von rd. 35.000 € sowie der erste Abschnitt der Sanierung der Wasserversorgung Untertrubach mit 50.000 €. Dieser Betrag ist in Form einer Vorausleistung auf den Verbesserungsbeitrag kostenneutral enthalten.

Im Hinblick auf die nächste städtebauliche Maßnahme in Obertrubach im Bereich Schlossberg und Kohlberg sind zur ingenieurmäßigen Vorbereitungen sowohl in den Bereichen Wasserleitung und Abwasserbeseitigung, aber auch für die Verbesserung der Straßenverhältnisse insg. 20.000 € eingestellt. Allerdings wurde die im Finanzausschuss vorgenommene Festlegung, dieses Vorhaben erst im Jahre 2012 zu realisieren, bestätigt. Schließlich soll für den gdl. Bautrupp ein anderes Zweitfahrzeug sowie ein Radlader angeschafft werden, wofür 35.000 € zur Verfügung stehen.

Finanziert werden können die 2010 geplanten Investitionen und Anschaffungen allerdings nur mit einer gehörigen Darlehensaufnahme von 500.000 €. Dadurch wird der Schuldenstand der Gemeinde, der sich zum Jahresbeginn auf 1.412.000 € ca. beläuft, zum Jahresende auf rd. 1.681.000 € ansteigen. Zur Information: Den höchsten Schuldenstand hatte die Gemeinde Obertrubach Ende 1999 mit 2.576.000 € ca. vorzuweisen. Durch die konsequente Schuldentilgung in den zurück liegenden betrug zum Jahresbeginn die pro-Kopf-Verschuldung ohne die Anteile beim Schulverband Gößweinstein 658,90 €; sie lag somit in etwa auf dem Niveau des Landesdurchschnitts aus dem Jahre 2008 bei Gemeinden vergleichbarer Größe.

Im weiteren Sitzungsverlauf war der Gemeinderat mit der Sanierung bzw. Sicherstellung der Wasserversorgung Untertrubach befasst. Bereits im November v.J. wurden dem Gremium mehrere vom beauftragten Ingenieurbüro ausgearbeitete Alternativen vorgelegt, die sowohl eine Vollmitgliedschaft beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Betzensteingruppe als auch ein Wassergastverhältnis mit diesem Versorgungsträger beinhalteten. Die damalige Empfehlung des Gemeinderates war, die Lösung mittels Vollmitgliedschaft zu favorisieren. Anfang März wurde nun die Bürgerschaft von Untertrubach, Haselstauden und einem Teil von Wolfsberg über diese möglichen Varianten informiert. Dabei schloss man sich der Empfehlung des Gemeinderates bzgl. Vollmitgliedschaft an. Diese Sicherstellungsvariante wurde nun vom Gemeinderat einstimmig beschlossen und die Verwaltung beauftragt, mit der Zweckverbandsverwaltung eine Vereinbarung vorzubereiten, die verschiedene Details wie Zeitpunkt der Mitgliedschaft, Ausschluss einer weiteren Erhebung von Herstellungsbeiträgen udgl. regelt.  

Ein weiterer Punkt betraf das Thema „Gewerbeflächenpool“, ein Vorhaben der im Wirtschaftsband A 9 – Fränkische Schweiz zusammengeschlossenen Kommunen. Bereits im Januar gab es hierzu eine Informationsveranstaltung für den Gemeinderat, der nun festlegte, weiterhin an diesem Vorhaben interessiert zu sein. Angeregt wurde u.a. hierzu, einen solchen Pool nicht nur auf freie, also unbebaute Gewerbeflächen zu beziehen, sondern evtl. auch sog. Leerstände, also nicht mehr genutzte gewerbliche Gebäude mit einzubeziehen.

Schließlich beschloss das Gremium, eine Bewirtschaftung des Gemeindewaldes im Bereich „Höllenstein“ bei Obertrubach zu veranlassen. Die Verwaltung wurde jedoch zunächst beauftragt, Aufwendungen z.B. für die Anlegung eines Rückzugangs zu ermitteln; auch sollte abgeschätzt werden, in welchem Verhältnis Aufwand und Ertrag zu einander stehen.

In seinem eingangs gegebenen Bericht ging Bürgermeister Müller auf einen Ende Februar in Wolfsberg stattgefundenen Termin mit Vertretern des Straßenbauamtes, des Landratsamtes und der Polizeiinspektion Ebermannstadt ein. Grund war ein im Januar d.J. vom Gemeinderat beratener Antrag eines Anliegers der dortigen Ortsdurchfahrt. Vor Ort wurde nun festgestellt, dass eine Verlegung der Haltestelle im Bereich des Sportplatzes nicht möglich ist, auch wird die Absicherung zur Trubach als ausreichend erachtet. Bevor über den Antrag der Gemeinde auf Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung entschieden werden kann, sind allerdings Messkontrollen vorzunehmen. Diese sind bereits angelaufen.

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Sitzung am 14.04.2010

Bei seiner letzten Sitzung am 14. April 2010 war der Gemeinderat Obertrubach u.a. mit verschiedenen Sanierungsarbeiten an den Feuerwehrgerätehäusern in Geschwand und Bärnfels befasst. In Geschwand soll das undichte Eternitdach erneuert werden. Hierzu wurde ein Betrag von 10.000 € zur Verfügung gestellt. Am Gerätehaus in Bärnfels stehen diverse Sanierungsarbeiten an, die mit 3.000 € realisiert werden sollen.

Vergeben wurde ein Teil der Aufträge zur Schaffung eines Kletter-Informationszentrums gegenüber der Kneipp-Anlage in Obertrubach. Geplant ist, die Arbeiten in der zweiten Mai-Hälfte aufzunehmen. Eine Umplanung ist im Bereich des derzeitigen Parkplatzes erforderlich. Dieser Abschnitt soll aus dem Programm LEADER in Eler subventioniert werden. Die Neuplanung, die nun erfreulicher Weise noch um weitere Informationen i.Z. mit der sternförmigen Erweiterung des Kulturerlebnisweges durch das Landratsamt Forchheim ergänzt werden wird, wird sich der Gemeinderat in der Mai-Sitzung befassen.

Eingangs der Sitzung berichtete Bürgermeister Müller, dass durch das Straßenbauamt Bamberg in diesem Jahr ein Teil der Staatsstraße (Bergstraße) in Obertrubach, beginnen etwa vom Anwesen frühere Metzgerei Singer bis zum Ortsende, saniert wird. Nach einer aktuellen Mitteilung sollen diese Arbeiten nun in der zweiten Juni-Hälfte beginnen und etwa in zwei bis drei  Wochen abgeschlossen sein. Das Straßenbauamt wird zudem im Laufe dieses Jahres eine in der Ortsdurchfahrt Wolfsberg befindliche Engstelle (Treppenaufgang) zurück bauen. Unterrichter wurde das Gremium auch darüber, dass die beauftragte Firma mit den Felssicherungsarbeiten in Wolfsberg begonnen hat.

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Sitzung am 19.05.2010

Bei der am 19. Mai 2010 stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates informierte der stv. Schulleiter der Verbandsschule Gößweinstein, Herr Günther Höfer über die aktuelle Schulorganisation, konkret zur beabsichtigten Einrichtung einer sog. Mittelschule. Infolge rück-läufiger Schülerzahlen ist an der Schule Gößweinstein die Aufrechterhaltung des sog. M-Zuges gefährdet. Derzeit ist eine Kooperation mit der Stadt Pottenstein angedacht, um diesen M-Zug zur Erlangung der Mittleren Reife aufrecht erhalten zu können. Die aktuelle Konzeption sieht vor, dass, sollte die Möglichkeit umgesetzt werden können, die Hauptschüler der Klassen 5 und 6 an ihren bisherigen Schulen in Gößweinstein und Pottenstein eingeschult bleiben. Der M-Zug (Klassen 7 bis 10) würde in Gößweinstein verbleiben, während die weiteren Hauptschüler dieser Klassen dann in Pottenstein unterrichtet werden würden. Da jedoch auch die Schülerzahlen der Schulen Gößweinstein und Pottenstein zur Bildung eines sog. Schulverbundes zu gering sind, ist eine weitere Kooperation entweder mit Pegnitz oder Ebermannstadt notwendig.   

Ein weiterer Hauptpunkt betraf den diesjährigen Haushalt der Gemeinde Obertrubach, der in der März-Sitzung beschlossen worden ist. Das Landratsamt Forchheim hat den diesjährigen Etat unter der Auflage genehmigt, dass zur Verbesserung der Einnahmensituation die Realsteuern (Grund- und Gewerbesteuer) um 80.000 € zu verbessern wären. Nach einer Berechnung der Verwaltung würde dies bedeuten, dass die seit 1994 geltenden Hebesätze von 330 v.H. für die Grundsteuer A und B bzw. 320 v.H. für die Gewerbesteuer um rd. 20 % anzuheben wären. Weiter wurde dem Gremium eine Durchschnittsberechnung vorgelegt. Diese ergab bei der Grundsteuer A mit einem Jahresaufkommen von rd. 25.800 € und 617 Steuerfällen eine durchschnittlichen Jahressteuerbetrag von 41,80 €, bei der Grundsteuer B bei einem Aufkommen p.a. von ca. 148.200 € und 1.692 Steuerfällen 87,60 €.

In der Diskussion wurde eine Anpassung der Steuersätze durchaus als gerechtfertigt betrachtet, liegt doch die letzte Hebesatzerhöhung schon mehr als 16 Jahre zurück; zudem spreche auch die allgemeine Preisentwicklung für eine Anhebung.

Letztendlich beschloss das Gremium, eine noch 2010 greifende Hebesatzerhöhung nicht vorzunehmen, jedoch im Herbst d.J. eine Beratung bzgl. einer Anpassung für 2011 zu führen. Ein Aufschieben war auch deshalb möglich, da zwischenzeitlich gewisse Änderungen und Verbesserung gegenüber dem Zeitpunkt der Haushaltsaufstellung eingetreten sind. So erhielt die Gemeinde bereits einen erst im Jahre 2012 erwarteten Restzuschuss von 40.000 € für die durchgeführte Kanalbaumaßnahme Linden, zudem reduziert sich die an den Abwasserzweckverband Trubachtal zu zahlende Umlage. Weiter wurde bereits durch den Finanzausschuss bei der Vorberatung des 2010-Etats eine Auflistung möglicher nicht umzusetzender Maßnahmen erarbeitet.

Einstimmig abgesegnet wurde auch eine Umplanung im Bereich des Kletter-Infozentrums. Bekanntlich wird der vor einigen Jahren vom Landkreis eingerichtete Kulturerlebnisweg sternförmig erweitert. Ein Wegabschnitt führt auch in das Trubachtal. Am Standort Kletter-Infozentrum soll nun ein weiter Info-Punkt eingerichtet werden, der das Thema „Burgen“ als Schwerpunkt hat. Ein dazu passende Spielfläche wird in diesem Zusammenhang geschaffen. Erfreulich ist, dass die dadurch entstehenden Mehraufwendungen die Gemeinde Obertrubach nur geringst etwa im Umfange von 1.000 € lt. Kostenschätzung belasten werden. Die Mehrkosten werden subventioniert bzw. vom Landkreis Forchheim getragen.

Probleme und Beschwerden i.Z. mit sog. „Hinterlassenschaften“ von Hunden auf Wegen und sonstigen Grundstücken werden seit längerer Zeit regelmäßig an die Gemeindeverwaltung heran getragen. Dies war Grund, dass sich der Gemeinderat mit diesem Thema ausgiebig befasste. Diskutiert wurde dabei eine wesentliche Erhöhung der Hundesteuer ebenso wie die dann evtl. angedachte Ausgabe von Plastiktüten zur Beseitigung von Hundekot. Bevor jedoch diese Schritte in Erwägung gezogen werden, wird auf die rechtliche Problematik in einem der nächsten Ausgaben des gdl. Amtsblattes ausführlich informiert werden. Unsere wiederholt bereits veröffentlichten Aufforderungen an die Hundehalter, dafür zu sorgen, dass die Hinterlassenschaften ihrer Tiere nicht öffentliche Straßen, Wege und Plätze verunreinigen, erneuern  wir hiermit nochmals. Aber auch Hundekot auf landwirtschaftlichen Flächen (Wiesen) können der Tierhaltung schaden.

Die Sanierung der Bergstraße in Obertrubach (St 2260) wird voraussichtlich im Juni ausgeführt werden. Lt. Mitteilung des Straßenbauamtes ist geplant, von der Fahrbahn etwa 3 cm abzufräsen und 4 cm neuen Asphalt aufzubringen. Die Gemeinde wird in diesem Zuge beschädigte Bordsteine (rd. 50 m) erneuern lassen.   

Einstimmig beschlossen wurden auch gleich lautende Änderungen bzgl. Der Wasserabgabesatzung der Versorgungsunternehmen in Obertrubach und Untertrubach. Diese betreffen technische Details bei den Hausanschlussleitungen. Auf die Bekanntmachung der Satzungsänderungen an anderer Stelle in diesem Amtsblatt wird hingewiesen.

Eingangs der Sitzung berichtete Bürgermeister Müller u.a., das

a) die oberhalb des Sportheims der SpVgg Obertrubach befindliche FUN-Arena abgebaut worden ist;

b) der Zuschussbewilligungsbescheid für die Dorferneuerungsmaßnahme mit einer Höchstfördersumme von 250.000 € bei der Gemeinde eingegangen ist;

c) das Landratsamt Forchheim der Gemeinde am 29.6.2010 einen Besuch (früher: Visitation) abstattet.

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Sitzung am 23.06.2010

In der Sitzung des Gemeinderates Obertrubach am 23.6.2010 nahm das Gremium einen Bericht zum Tourismus im Jahr 2009 zur Kenntnis. Danach hat die Zahl der Übernachtung von 55.616 im Jahr 2008 auf 59.749 in 2009 zugenommen. Bei den Gästeankünften ist ein leichter Rückgang von 19.810 (2008) auf 19.670 in 2009 zu verzeichnen. Bei den gewerblichen Vermietern mit mehr als 8 Betten ist bei den Übernachtungen eine Zunahme von 8 %, bei den Ankünften ein geringer Rückgang um 0,6 % festzustellen. Im Vergleich mit den anderen Fremdenverkehrsorten in der Fränkischen Schweiz stellt der Zuwachs bei den Übernachtungszahlen der gewerblichen Vermieter die größte Zunahme dar.

Ein weiterer Punkt betraf die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten der Feuerwehrgerätehäuser. Seitens der Verwaltung wurden hierzu die einschlägigen Kosten der letzten drei Jahre aufgelistet. Um mögliche Einsparungen auszuloten, soll in absehbarer Zeit eine Besichtigung der Gerätehäuser mit anschließender Diskussion mit den Feuerwehrverantwortlichen erfolgen.

Zustimmend zur Kenntnis nahm das Gremium auch den Vorschlag von Bürgermeister Müller, einen Teilbereich der Ortsstraße „Mittlerer Berg“ in Wolfsberg zu sanieren. Infolge eines vermuteten Wasserzulaufs sind dort erhebliche Setzungen festzustellen. Zudem sollen für weitere instand zu setzende Straßen, auch in anderen Gemeindeteilen, alternative Sanierungsmöglichkeiten, z.B. mittels sog. Dünnschichtbelag, wie in Wiesenthau verwendet, geprüft werden. 

Eingangs der Sitzung informierte Bürgermeister Müller u.a.,

- dass die Aufnahme der Arbeiten zur Errichtung eines Kletterinfo-Zentrums in Kürze erfolgen wird,

- die Sanierungsarbeiten der sog. Bergstraße in Obertrubach (Staatsstraße 2260) Mitte Juli beginnen werden,

- für den gdl. Bauhof ein gebrauchtes Transportfahrzeug angeschafft worden ist.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung ist zu berichten, dass der Auftrag zum Ausbau des Verbindungsweges von Obertrubach nach Herzogwind der Firma Lämmlein & Übbing, Heiligenstadt zur Gesamtangebotssumme von 145.266,87 € übertragen worden ist. Die Angebotssumme liegt um ca. 30 % unter der ermittelten Kostenberechnung. Über die Aufnahme der Arbeiten werden wir zu gegebener Zeit informieren. 

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