Klettern in der Fränkischen Schweiz | Urlaub in Franken

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Willkommen im bekanntesten Klettergebiet Deutschlands

Kletterer aus aller Welt treffen sich im Trubachtal.

Das Trubachtal und die Fränkische Schweiz zählen zu den besten Klettergebieten Europas.
Es sind unzählige Felsen mit einer großen Anzahl an Kletterrouten sämtlicher Schwierigkeitsgrade vorhanden. Die Wandhöhe liegt bei ca. 10- 30 Meter und es gibt hauptsächlich überhängende Klettereien an rauhen, löchrigem Kalkgestein Es wurden immer wieder in Erstbegehungen Meilensteine bei den Schwierigkeitsgraden gelegt. Inzwischen gibt es ca. 50 Routen im 11. und über 1000 Routen im 10. Grad.

Erstbegehungen wurden abends beim Einkehren in Gästebüchern festgehalten. Einige Aufzeichnungen können auch in der Tourist-Info in Obertrubach eingesehen werden.


Viele bekannte und hochalpine Touren befinden sich im Trubachtal. Auch das Rotpunktklettern wurde hier erfunden und es gibt auch eine Vielzahl an Bouldermöglichkeiten.

Oskar Bühler setzte seinem Bühlerhaken im Trubachtal ein Denkmal. Er brachte 1949 den ersten Kletterführer mit 4200 Routen heraus und setzte um die 2500 Haken.

Hier im Trubachtal wird seit 150 Jahren geklettert. Namhafte und weltbekannte Kletterer wie Wolfgang Güllich und Kurt Albert und viele mehr, sammelten hier Klettererfahrung.
Das feste, griffige Gestein der Felsen und die Vielzahl der Touren sind gute Ausgangspunkte.

Hier geht es zu den Felsen im Trubachtal.

Felix Knaub,
er kletterte die legendäre Route "Action Directe", erstbegangen von Wolfgang Güllich. Diese Route gilt 1991 als schwerste Route weltweit UIAA-Schwierigkeitsgrad IX
sagt:

  • "Klettern im Trubachtal heißt von Allem etwas zu haben. Von sonnigen und schattigen Felsen hin zu gut versteckten Felsen im Wald oder direkt an der Straße. Kurze knackige, boulderlastige Routen oder eben lange ausdauernde Routen.
  • Im Trubachtal gibt es neben den Klassikern (z.B. am Richard-Wagner-Fels) auch immer wieder neue Erstbegehungen in allen Schwierigkeitsgraden und dabei auch richtig harte Sachen (z.B. "The man that follows hell").
  • Im Winter einfach die Sonne beim Klettern an der Dachlwand oder am Eldorado genießen.
  • Bouldern an der Klagemauer heißt, ein Stück der Anfänge zu klettern."



Kletterkonzept Oberes Trubachtal und Kletterkonzept Unteres Trubachtal - eine Leitlinie zum naturverträglichen Klettern (zu bestellen, im Shop)
Um die Wünsche der Kletterer mit den Bedürfnissen der Tier- und Pflanzenwelt in Einklang zu bringen, hat der Arbeitskreis Kletterkonzepte (bestehend aus Vertretern der Regierung von Oberfranken, Landratsamt Forchheim, Naturparkverein, Deutscher Alpenverein, IG-Klettern, Bergwacht, Landesbund für Vogelschutz, Bund Naturschutz, Jägern und Hegegemeinschaften und der Gemeinde Obertrubach sowie der Markt Egloffstein die Kletterkonzepte erarbeitet. Die Fränkischen Kletterkonzepte sind inzwischen europaweit Vorbild.

Es gilt vor allem rücksichtsvolles Verhalten:
Aktuelle Sperrungen beachten
Ausgewiesene Parkplätze nutzen, keine Einfahrten zuparken, Landwirte und Anwohner nicht behindern
Ausgewiesene Zu- und Abstiegswege benutzen
Zonenregelungen beachten
Nicht über die sensiblen Felsköpfe aussteigen, sondern Umlenkhaken benutzen
Auf Sauberkeit achten, keine Lärmbelästigung von Anwohnern
Nicht wild campieren
Tageszeitliche Einschränkungen beachten

Zone 1 Kletterverbot (Es dürfen weder Neutouren eröffnet noch alte Wege beklettert oder saniert werden)
Zone 2 Status Quo (Klettern im bisherigen Umfang bis zu den Umlenkhaken erlaubt, aber keine Erstbegehungen)
Zone 3 Freie Zone (Erstbegehungen mit Umlenkhaken außerhalb der Vegetationszone möglich)
Weiteres siehe Kletterkonzept