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Karwochen und Ostern

Ostern ist das wichtigste Fest der Christen

Karwoche

Mit dem Gründonnerstag wird das Glockenläuten eingestellt. Zum "Gloria" der Messe läuten die Ministranten nochmal die Glocken, um dann mit einer Klapper oder Ratsche aus Holz zum täglichen Gebet einzuladen. Sie ziehen dreimal pro Tag durch die Dörfer. Als Belohnung dürfen die Ministranten am Ostersamstag wohlverdienten Lohn in den Häusern bei den Bewohnern abholen (Süssigkeiten, Geld).

Früher gab es vorwiegend Eier, heute gibt es Geld. Nach dem Einsammeln wird alles redlich aufgeteilt. Wenn jedoch dann am Ostersonntag, die Kirchenglocken wieder läuten, freuen sich alle über ihren Klang. 

Karfreitag

Um 15 Uhr wird in der Karfreitagsliturgie in den Kirchen an das Sterben von Jesus Christus gedacht.

Ostern

Sieg des Lichtes, Fest der Freude

Ostern ist das wichtigste Fest im Kalender der Christen.

Der Tag der Auferstehung Christi beendete die entbehrungsreiche Fastenzeit.

Osternacht - Weihe des Osterwassers und der Osterkerze

Vor dem Osterfestgottesdienst wird das Osterwasser und die Osterkerze geweiht.

Brot, Eier, Schinken und gebackene Osterlämmer werden beim Gottesdienst gesegnet.

Im Anschluss an die festliche Auferstehungs-Feier treffen sich die Gläubigen zur Agape. Hier werden zum Teil die gesegneten Eier, Osterbrot verzehrt.

Gekochte, gefärbte Eier an Ostern zu verschenken, ist ein uralter Brauch, der auch heute noch angewendet wird.

Paten schenken ihrem Patenkind neben einem Geschenk zu Ostern bunte Eier. Ein alter Brauch ist es auch, auf den Wiesen gekochte, gefärbte Eier aufzuwerfen. Dessen Ei am letzten zerbrochen ist, der hat gewonnen!