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Wander-Tour

KulturGenuss

32:00 h 2542 hm 2542 hm 99,3 km sehr leicht

Ebermannstadt

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Zu sagenhaften Burgen und imposanten Höhlen (99 km in 7 Tagen).

KulturGenuss

zu sagenhaften Burgen und imposanten Höhlen

99 km / 7 Tage / je Etappe zwischen 15 und 20 km

Hier finden Sie eine Auflistung der Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Wandertour "KulturGenuss".

Ebermannstadt – Muggendorf

Von der Wandertafel am Wasserschöpfrad geht es über die alte, eiserne Wiesentbrücke durchs Scheunenviertel zum ,,Leo-Jobst-Weg". Über Rothenbühl erreichen wir, zuerst auf einer Flurstraße, dann auf einem Hangweg oberhalb von Niederfellendorf wandernd die Neideck, die größte Ruinenanlage der Fränkischen Schweiz. Der Abstieg, vorbei am Schwimmbad, bringt uns nach Streitberg, einem der ältesten Luftkurorte in der Region. Über die Binghöhle – Deutschlands schönste Galerie-Tropfsteinhöhle - die eine Besichtigung wert ist, gelangen wir auf dem ,,Heinrich-Uhl-Weg" durchs Schauertal zur Ruine Streitburg. Unvergesslich wird der Blick bleiben zur gegenüberliegenden Ruine Neideck und ins untere Wiesenttal mit der Silhouette von Ebermannstadt und dem Walberla-Berg. Vorbei an der Muschelquelle mit ihrem interessanten Quellhorizont erreichen wir den Wanderparkplatz Langes Tal. Steil ansteigend geht es im Mischwald über den Sommerrangen, vorbei an Neudorf, zu den Rübsteinach-Felsen, hoch über Muggendorf und dem Wiesenttal. Eine 350 Jahre alte Lindenallee führt uns den Schmiedsberg hinunter zu unserem ersten Tagesziel nach Muggendorf.

Muggendorf - Waischenfeld

Muggendorf verlassen wir auf der Straße nach Engelhardsberg / Doos. Bei der Wandertafel Dooser Berg zweigt ein steiler ,,Felsensteig" mit zahlreichen Ausblicken in das felsen- und ruinengeschmückte Wiesenttal zur Oswaldhöhle ab. 200 m Höhenunterschied sind auf kürzester Strecke zu überwinden! Der ,,Heinrich-Uhl-Weg", auf den wir kurz vor der Höhle wieder stoßen, führt uns 60 m durch (!!) diese hindurch. Über Treppen und einen schmalen Wanderpfad erreichen wir das Hohe Kreuz (532 m), einen Aussichtsturm mit großartigem Rundblick über die Jura-Höhen. Nun geht es wieder tief hinunter in den Zwecklersgraben, ehe wir über die romantische Dolomitfelswand des Quakenschlosses den,,schwindelhohen Adlerstein", wie Viktor von Scheffel ihn besungen hat, erklimmen. Bei der Dorflinde im nahegelegenen Engelhardsberg biegen wir mit unserer Markierung zur Riesenburg ab. Diese Versturzhöhle ist das großartigste Naturdenkmal der Fränkischen Schweiz. Nach dem Abstieg ins Wiesenttal überqueren wir auf einer kleinen Metallbrücke die Wiesent. Wir stoßen auf den ,,Wiesenttalweg". Diesem folgen wir, rechts vorbei an Doos (Mündung der Aufseß in die Wiesent),  dem Schlösschen Herrenfels bis zum Fuß von Burg Rabeneck. Wir besuchen diese in ihrem mittelalterlichen Zustand weitgehend erhalten gebliebene interessante Burganlage. Über den Wanderparkplatz Fallmeister, vorbei an Pulver- und Hammermühle gelangen wir nach Waischenfeld. Das ehemalige bambergische Amtsstädtchen hat viel von seinem mittelalterlichen Charakter bewahrt. Besonders lohnenswert ist der Besuch der renovierten Burg und des Steinernen Beutels, dem Wahrzeichen der Stadt Waischenfeld. Von der Aussichtsplattform, die man über den Burghof erreicht, hat man einen sehr guten Blick auf die vielen Fachwerkhäuser der Stadt. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Ossarium (Beinhaus) hinter der gotischen Stadtpfarrkirche.

Waischenfeld - Gößweinstein

Durch die ,,Vorstadt" wandern wir über den Buchberg nach Hannberg und Langenloh, Von  hier führt unsere Route durch die Feldflur hinauf zur Burg Rabenstein, einer ausgebauten, großartigen Burganlage. Die Sehenswürdigkeiten des Rabensteiner Tales, Klaussteinkapelle, Sophienhöhle (die älteste, begehbare Tropfsteinhöhle der Fränkischen Schweiz), Ludwigshöhle, Schneiderloch erwandern wir auf dem mit einem blauen Punkt markierten Hangweg. Am Rennerfelsen überqueren wir die Straße und den kleinen Ailsbach und folgen dem schönen Wanderpfad bis Oberailsfeld. Um zur Weißen Marter zu gelangen, wandern wir bei der Trafostation an der Hauptstraße den Weg ins Unterdorf. Auf einem Flursträßchen am Talrand gelangt man zur Straße nach Köttweinsdorf. Ein leicht ansteigender Feldweg bringt uns nach etwa einem Kilometer zu der in einer Lindengruppe stehenden Weißen Marter.  Der Weg nach Behringersmühle über Moschendorf und das Forsthaus Schweigelberg verläuft auf einem Höhenrücken zwischen Wiesent- und Ailsbachtal durch eine abwechslungsreiche Wald- und Feldflur. Aus dem Wiesenttal bei Behringersmühle steigen wir durch die ,,Karl-Brückner-Anlage" zum etwa 180 Meter höherliegenden Gößweinstein hinauf.

Gößweinstein - Pottenstein

Mit einem Rundgang durch Gößweinstein beginnen wir diese Etappe. Wir besuchen die 1733 -1739 von Balthasar Neumann erbaute Wallfahrtskirche zur hl. Dreifaltigkeit. Eine Kurzwanderung zu den Felsenkanzeln Kreuzberg, Ludwigshöhe, Bärenstein, Martinswand, Napoleonswand (Kletterfelsen) und Wagnershöhe lässt uns einen Blick in die Romantik dieser Wanderlandschaft tun. Wir verlassen Gößweinstein auf dem alten Wallfahrerweg nach Tüchersfeld. ln dem ,,meistfotografierten Dorf" der Fränkischen Schweiz sollte man sich den ,,Judenhof", der das ,,Fränkische Schweiz-Museum" in seinen Bauten beherbergt, ansehen und vom Fahnenstein den einmaligen Blick auf das Felsendorf mitnehmen. Der ,,Leo-Jobst-Weg", auf dem wir schon am ersten Tag ein Stück gewandert sind, führt an mächtigen Felsformationen vorbei püttlachaufwärts zum Felsenstädtchen Pottenstein. Nirgends wieder auf unserer Wanderung treffen wir eine ähnliche felsenreiche Umgebung an! Ausdauernden Wanderern wird empfohlen, auf dem ,,Emil-Riedl-Weg" ein Stück ins Obere Püttlachtal zu wandern und über das Hasenloch und die Hoffmannskapelle Burg Pottenstein aufzusuchen. Sie war 1228/29 vorübergehend Zufluchtsstätte der Heiligen Elisabeth. Das Markierungs-zeichen des ,,Emil-Riedl-Weg" bis zur Hoffmannskapelle ist ein grüner Punkt. Bis zur Burg folgt man dann dem blauen Senkrechtstrich. Die Gehzeit für diesen Weg beträgt etwa 1,5 Stunden.

Pottenstein - Betzenstein

Diese Tagesetappe beginnt mit dem besonders beeindruckenden Wegstück im Weiherbachtal. Nirgends ist der Blick auf die tausendjährige Burg faszinierender. Auf zyklopenhaft übereinander getürmten Dolomitfelsen thront sie hier als Wächter über der Stadt. Der Wanderweg führt am Schöngrundsee vorbei zur Teufelshöhle, der bekanntesten Tropfstein-höhle der Fränkischen Schweiz. Auf dem ,,Neischl-Steig" gelangt man zur Schüttersmühle, wo eine besonders eindrucksvolle Felskulisse aus gebanktem Dolomit mit dem ,,Weiherstaler Männchen" einem den Zauber dieser Landschaft empfinden lässt. Die Wanderroute biegt hier ins Klumpertal ab, das im 18. Jahrhundert als ,,Landschaftsgarten" wegen seiner Felsgruppen viel Beachtung fand. Bei der Mittelmühle verlassen wir jedoch schon das Tal, um über Kirchenbirkig - Graisch zur Ruine Leienfels hinaufzusteigen. Von dem 590 m hohen Schlossberg bietet sich ein großartiges Panorama über die Bergketten der Fränkischen Schweiz, zum Fichtelgebirge und zur Hersbrucker Schweiz. Über Leupoldstein - Kröttenhof erreichen wir durch das interessante Schwammkalkmassiv des Hexenbodens mit seinen zahlreichen Felsentoren das von zwei Burgen gekrönte ehemalige nürnbergische Pflegeamtsstädtchen Betzenstein.

Betzenstein - Egloffstein

Ehe man aus Betzenstein weiterzieht, sollte man versuchen, den berühmten 92 m tiefen Brunnen besichtigen zu können! (Touristinformation im Maasenhaus). Ein Wanderweg, der am Ortsende von Betzenstein bei einem Bauernhof zum Wald hinüberführt, bringt uns nach etwa einer Dreiviertelstunde nach Stierberg, wo sich die Reste einer alten Nürnberger Burg befinden. lm nahen Wald finden wir am Südhang des etwa 600 m hohen ,,Langen Berges" den wohl schönsten Felsensteig der Fränkischen Schweiz: den ,,Fuchsweg". Ein völlig ungefährlicher Wanderpfad führt hier im lichten Hochwald an einer ständig wechselnden Felskulisse vorbei. Besonders eindrucksvoll ist die düstere Schwammkalkformation am Ende des ,,Fuchswegs"! Dann geht es über Felder nach Neudorf und auf dem alten ,,Kirchenweg" nach Obertrubach hinunter. Hier setzen wir unseren Weg an der Trubachquelle, wo der,,Trubachtalweg" beginnt, fort. Er ist mit vielen interessanten Angaben zur Geschichte der Dörfer, Burgen, Mühlen und Felsen des Tales ausgeschildert. Wir folgen ihm über Wolfsberg, Untertrubach bis Haselstauden. Dort verlassen wir ihn für eine kurze Strecke, um in dem idyllischen Großenoher Tal über Dörnhof zur Bärenthalmühle zu wandern, wo wir wieder auf den Trubachtalweg stoßen. Durchs Todsfeldtal gelangen wir an unser Tagesziel: den Luftkurort Egloffstein mit seiner über 900 Jahre alten Burg, die noch heute Sitz eines der ältesten Adelsgeschlechter der Fränkischen Schweiz ist.

Egloffstein - Ebermannstadt

Die letzte Etappe führt von der Wandertafel beim ,,Hotel Post" in Egloffstein nach Mostviel. Am Ortsende biegt der Weg rechts ab und steigt leicht an bis Schlehenmühle und weiter nach Wichsenstein. Der besondere Reiz des Panoramas vom 588 m hohen ,,Burgfelsen" ist der Blick ins Untere Trubach- und Wiesenttal mit Forchheim und dem Steigerwald im Hintergrund. Bei der Wandertafel in der Ortsmitte weist uns die Markierung nach Ühleinshof. Beim Abstieg ins Altenthal fesselt immer wieder der Blick auf die Kletterwand des Röthelfelsen. Bei Pfaffenlohe im Urspringtal wechseln wir über Bach und Straße und steigen nach Wolkenstein hinauf. Beim alten ,,Burgstall" führt unser Wanderpfad steil zur Thosmühle (große Forellenzucht) hinab. Genauso steil wie der Abstieg war, geht es am anderen Talhang nach Buckenreuth wieder hoch. Über die Jurahochfläche wird der Steilhang des Wiesenttales bei Ebermannstadt erreicht. Wir folgen dem ,,Franz-Josef-Kaiser-Weg" über den Schlüsselstein bis zur Wallerwarte, einem steinernen Aussichtsturm oberhalb von Ebermannstadt. Der Blick vom Turm ins Wiesent- und Leinleitertal, auf Ebermannstadt und Streitberg, Burg Feuerstein und die Vexierkapelle zeigt noch einmal alle Schönheit der durchwanderten Landschaft. Bei der offenen Kreuzweg-Kapelle geht es steil nach Ebermannstadt hinunter. Beim Wasserschöpfrad endet die Wanderung.

Tour-Infos

Dauer: ca. 32:00 h

Länge der Tour 99,3 km

Höchster Punkt: 581 m

Differenz: 288 hm

Niedrigster Punkt: 293 m

Schwierigkeit

sehr leicht

Panoramablick

sehr viele

Saisonale Eignung

geeignet
witterungsbedingt
nicht geeignet
unbekannt

JAN

FEB

MRZ

APR

MAI

JUN

JUL

AUG

SEP

OKT

NOV

DEZ

Eigenschaften

Merkmale Touren

Mehrtagestour (Wandern)

Rundweg

Kultur

Einkehrmöglichkeit

Offen

Anfahrt

P2 Oberes Tor

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Johannes Haas

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