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Die zwölf Rauhnächte zwischen dem 24. Dezember und 6. Januar

Aberglauben oder ..


Den 12 Rauhnächten vom 24. Dezember bis zum 6. Januar wird besondere Bedeutung zugewiesen: Stürmische Mächte der Mittwinterzeit, wie das Wütende Heer, zeigten ihr Unwesen.

In den Rauhnächten wurden geweihte Kräuter von Maria Himmelfahrt unters Dach gelegt bzw. dem Vieh unters Futter gemischt, damit Mensch und Vieh gesund bleiben, und dass kein Unheil über das Haus und die Familie hereinbricht (Brand) (Siehe auch Maria Himmelfahrt).



Abgerglauben.
was man nicht tun sollte, während der Rauhnächte..
aus Bärnfels

  • Was man in den 12 Nächten träumt, das geht in Erfüllung
  • Bäckt man Brot, brennt es in diesem Jahr
  • Schaut man zum Schlafzimmerfenster hinaus, bekommt man geschwollene Beine
  • Setzt man sich auf einen Tisch, bekommt man am Gesäß ein Furunkel
  • Kocht man Hülsenfrüchte, so kommt die Hexe zum Schornstein herein
  • Man soll keine Wäsche aufhängen, sonst hängt man whd. d. Jahres eine Kuhhaut auf
  • Gräbt man während der 12 Nächte bei einer Wegekreuzung um Mitternacht einen Spiegel ein, sieht man alle bösen Geister
  • Zersprengt eine Kuh die Kette, so stirbt jemand in der Familie
  • Zeichnet man mit geweihter Kreide einen Kreis und stellt sich in den Kreis hinein, so sieht man einen Sarg auf dem Haus, in dem einer stirbt,
  • Schaut man in der Silvesternacht um 24 Uhr zum Himmel und erblickt einen Sarg, so stirbt jemand in der Verwandschaft
  • Schneidet man Finger- und Zehennägel ab, so gibt es Krankheit in der Familie
  • Fasst man einen Krauttopf an, sow wächst im nächsten Jahr kein Kraut
  • Weht der Wind recht stark, gibt es viel Obst
  • Wäscht man Bettwäsche, so stirbt jemand in der Familie
  • Lässt man Bettwäsche am Trockenboden hängen, hängt sich einer auf

    .. aus der Chronik Bärnfelser Heimat von Eleonore Martin